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Seen und Teiche

Moritzsee

Aktuell vom 30.05.2026
Abenteuerfaktor
Besucheraufkommen
Für Babys / Kinderwagen geeignetes Ausflugsziel.Dieses Ziel ist barrierefrei.Man kann bis direkt zum Ziel fahren.Das Ausflugsziel bietet sich als Teil eines Radausflugs an.Für Kinder ab sechs Jahre empfohlen.Keine Tiere erlaubt.Vor Ort gibt es ein gastronomisches Angebot.Für Kinder bis sechs Jahre empfohlen.Parkplätze vorhanden.
Östlich von Leipzig, eingebettet in die grüne Landschaft rund um Naunhof, liegt der Moritzsee. Heute ist das Gewässer, das offiziell auch als Ammelshainer See bekannt ist, ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende, Badegäste und Naturfreunde aus der gesamten Region. Mit seiner hervorragenden Wasserqualität, die bei offiziellen Tests bereits als Spitzenreiter unter den deutschen Badeseen ausgezeichnet wurde, zieht er im Sommer zahlreiche Besucher an. Die weitläufigen Liegewiesen und sandigen Uferabschnitte bieten viel Platz zum Entspannen, während der See selbst ideale Bedingungen zum Schwimmen, Stand-Up-Paddling und Surfen bietet. Besonders bekannt ist der Moritzsee für seine traditionsreiche und tief verwurzelte FKK-Kultur, die an weiten Teilen des Ufers unbeschwert gelebt wird.

Die Geschichte des Sees ist eng mit der modernen Infrastruktur Sachsens verknüpft. Wo sich heute das klare Wasser erstreckt, befand sich ursprünglich der sogenannte Moritztümpel. Zu Beginn der 1960er Jahre wandelte sich das Areal grundlegend, als hier eine großflächige Sand- und Kiesgrube eingerichtet wurde. Der dort abgebaute Rohstoff war essenziell für ein gigantisches Bauprojekt der Region, nämlich den Bau der heutigen Autobahn 14, die direkt am See vorbeiführt und ihm auch den Beinamen Autobahnsee einbrachte. Als der Kiesabbau im Jahr 1980 endgültig gestoppt wurde, füllte sich das verbliebene Tagebaurestloch mit Grundwasser und wurde in den darauffolgenden Jahren gezielt als Naherholungsgebiet rekultiviert.

Schon zu DDR-Zeiten entwickelte sich der See schnell zu einem echten Geheimtipp und erlangte überregionale Berühmtheit als eines der größten FKK-Paradiese des Landes. Der Andrang war in den heißen Sommermonaten zeitweise so gewaltig, dass die Behörden sogar eine Spur der Autobahn sperren mussten, um ausreichend Parkplätze für die anreisenden Badegäste zu schaffen. Nach der Jahrtausendwende erhielt das Gewässer offiziell den Namen Moritzsee, der an den historischen Ursprung des Ortes erinnert.

Für Aktivurlauber bietet die Umgebung heute wunderbare Möglichkeiten. Ein rund zwei Kilometer langer Rundweg führt direkt am Ufer entlang und eignet sich perfekt für gemütliche Spaziergänge, Laufrunden oder Radtouren. Wer den Ausflug ausdehnen möchte, kann den bewaldeten Dreiflügelweg nutzen, der den Moritzsee mit dem benachbarten Grillensee verbindet. Nach einem Tag im Wasser oder auf den Wanderwegen sorgt ein kleiner Kiosk am Nordwestufer für das leibliche Wohl der Ausflügler, wo man bei erfrischenden Getränken und den typischen Fischbrötchen den Blick über das glitzernde Wasser schweifen lassen kann.
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Eintritt

Eintritt zum See frei, aber Parkplatz muss bezahlt werden. Hier wird mittels Kennzeichenüberwachung geprüft, wie und wann Entgeld entrichtet wurde.

Öffnungszeiten

Dieses Ziel ist rund um die Uhr geöffnet.

Im Winter kein Besuch möglich.

Karte

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Anschrift

Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V.
Schlossplatz 6
09599 Freiberg
Tel.: 03731 - 7746505
eMail: ausstellung@silbermann.org
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