Industriedenkmale
Sägewerk und Museum für Holzverarbeitung (ehem. Georgie-Mühle)
Aktuell vom 04.09.2022
Fitness-Anforderung
Besucherfrequenz
Für Kinder ab sechs Jahre empfohlen.Hier muss Eintritt entrichtet werden.Nachts kein Zutritt oder zu gefährlich.Man kann bis direkt zum Ziel fahren.Vor Ort gibt es kein gastronomisches Angebot.Kann auch bei schlechtem Wetter besucht werden.Das Ausflugsziel bietet sich als Teil eines Radausflugs an.Für Kinder bis sechs Jahre empfohlen.Auch im Winter ist ein Besuch möglich.
Einst gehörten die Gebäude zur Georgie-Mühle - einer Mahlmühle mit Sägewerk. Der Betrieb in seiner heute zu besichtigenden Form wurde 1859 von August Frenzel als Holzwarenfabrik gegründet. Zunächst diente als Energiequelle ein oberschlächtiges Wasserrad. Dieses hatte einen Durchmesser von drei Metern, das Folgende dann schon einen Meter mehr. Um noch mehr Energie zur Verfügung zu haben, wurde 1904 im Keller eine Dampfmaschine aus Herstellung der Fa. Hermann Ulbricht aus Chemnitz eingebaut. Über zahlreiche Transmissionen werden noch heute verschiedene Maschinen im ganzen Haus angetrieben.

Eintritt

Kinder: 1.50 Euro (Stand 2014)

Öffnungszeiten

täglich 10.00 bis 17.00 Uhr
nach Vereinbarung mit Familie Frenzel ist eine Führung möglich. Dauer ca. 1 Stunde

Anschrift

Technisches Museum Markersbach
Annaberger Str. 110
08352 Raschau-Markersbach OT Markersbach
Tel.: 03774 - 81177
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Bewertungen

  30.11.2021 - Notenboom Vorname Aernout
Freizeitig bin Ich seit Juli 1979 restaurateur von Manometer, und Vacuummeter , mit besonderer Vorliebe denen von Schaeffer & Budenberg, Maschinen- und Dampfkesselarmaturenfabrik zu Magdeburg-Buckau. In diesen 42 Jahre restaurierte Ich 12326 Instrumente fuer ettliche Betriebe, Instrumente die ausnahmslos noch in Betrieb sind. Vielleicht auch eine Idee um mich bei diesem Museum an zu melden? Die Reise ist es wert, das Erzgebirge ist ein aeusserst schoenes Gebiet, genau wie viele Gebiete in Mittel-Deutschland. Ich habe gut reden, natuerlich, war doch mein Vater urspruenglich aus dem magdeburgischen, und meine Mutter eine deutschfreundliche Flaemin!
  08.07.2019 - Ing.Ralf Beyer
Der Zweiflammrohrkessel mit starrer Rostfeuerung und die Dampfmaschine sind lebende Zeitzeugen deutscher Ingenieursgeschichte. Unbedingt zu empfehlen und sehenswert, da in nicht allzuferner Zukunft solche technischen Denkmale für junge Leute kaum mehr erlebbar sein werden. Das Betriebsmanometer von Schäffer & Budenberg ist eine Rarität und an Genauigkeit und Ästhetik nur noch von weltweit wenigen Herstellern nachahmbar. Man sehe sich nur einmal die phantastische Ausführung des Zeigers an. Der Anzeige des zul. Betriebsüberdruckes wurde damit seine hohe Bedeutung veranschaulicht, welcher unsere in Sachsen und Thüringen hervorragend ausgebildeten Kesselwärter gerecht werden. Gemäß der Aussage von Herrn Bringezu:"Wohltätig ist des Dampfes Kraft - wenn sie der Mensch bezähmt bewacht!"
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