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Industriedenkmale
Schindlers Blaufarbenwerk
Aktuell vom 03.05.2026
Abenteuerfaktor
Besucheraufkommen
Man kann bis direkt zum Ziel fahren.Mit der Bahn erreichbar.Attribut fuehrungHier muss Eintritt entrichtet werden.Für Kinder ab sechs Jahre empfohlen.Nachts kein Zutritt oder zu gefährlich.Parkplätze vorhanden.Kann auch bei schlechtem Wetter besucht werden.Toiletten vorhanden.Auch im Winter ist ein Besuch möglich.
Tief im Tal der Zwickauer Mulde, im Zschorlauer Ortsteil Albernau, verbirgt sich ein wahrer Schatz der Industriekultur: das Schindlersche Blaufarbenwerk. Es ist die vermutlich weltweit älteste noch produzierende Farbenfabrik und ein Ort, an dem die Zeit auf faszinierende Weise stehen geblieben zu sein scheint. Seit 1649 wird hier Geschichte geschrieben, und als wichtiger Bestandteil der UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří gehört ein Besuch hier zum Pflichtprogramm für jeden Entdecker.

Gegründet wurde das Werk am 27. Februar 1649, als der Schneeberger Kaufmann Erasmus Schindler das Grundstück kaufte und kurz darauf das Privileg zum Bau einer Blaufarbenmühle erhielt. Über Jahrhunderte hinweg war dieser Ort ein Zentrum der Geheimnisse. Hier wurde das berühmte Sächsische Blau hergestellt - ein Farbpigment aus Kobalt, das so kostbar war, dass es die Manufakturen von Meißen bis Delft belieferte. 1855 stellte man die Produktion auf synthetisches Ultramarin um, wobei der Chemiker Clemens Winkler später eine bahnbrechende Methode zur Reinigung der Rauchgase entwickelte, um die Umwelt der Region zu schützen.

Wer heute das weitläufige Gelände betritt, fühlt sich sofort in eine andere Ära versetzt. Die historischen Produktionsgebäude wie die Schlämmerei und die Blaumühle, das prächtige Herrenhaus sowie die Fabrikantenvilla bilden ein einzigartiges Ensemble. Besonders spannend: Schindlers Werk ist die einzige Stätte des UNESCO-Welterbes in der Region, die sich in Privatbesitz befindet.

Die Tradition wird hier leidenschaftlich gepflegt. Während im Werk heute noch Pigmente, Anstrichstoffe und sogar das klassische Wäscheblau produziert werden, kümmert sich ein im Jahr 2017 gegründeter Förderverein um die museale Erhaltung der historischen Gebäude. Bei einer Führung kannst du in die Welt der Farbmacher eintauchen, die alten Produktionswege nachvollziehen und verstehen, warum dieses tiefe Blau einst die Kunstwelt revolutionierte.

Für Wanderer und Radfahrer liegt das Werk ideal direkt am Mulderadweg. Es ist der perfekte Stopp, um die beeindruckende Architektur zu bewundern und im Werksladen ein authentisches Stück erzgebirgischer Industriegeschichte zu entdecken. Schindlers Blaufarbenwerk ist ein l-ebendiges Zeugnis sächsischer Innovationskraft ein absoluter Geheimtipp für alle, die das Erzgebirge von seiner authentischsten Seite kennenlernen wollen!

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