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Wege und Pfade

Bergbaulehrpfad Schneeberg-Neustädtel

Aktuell vom 11.04.2026
Abenteuerfaktor
Besucheraufkommen
Tiere sind hier erlaubt.Für Babys / Kinderwagen geeignetes Ausflugsziel.Mit der Bahn erreichbar.Man kann bis direkt zum Ziel fahren.Das Ausflugsziel bietet sich als Teil eines Radausflugs an.Attribut fuehrungDer Eintritt ist kostenlos.Für Kinder ab sechs Jahre empfohlen.Für Kinder bis sechs Jahre empfohlen.Nachts kein Zutritt oder zu gefährlich.Parkplätze vorhanden.Bei schlechtem Wetter ungeeignet.Auch im Winter ist ein Besuch möglich.
Der Bergbaulehrpfad Schneeberg-Neustädtel lädt zu einer faszinierenden Wanderung durch eine der geschichtsträchtigsten Bergbaulandschaften des sächsischen Erzgebirges ein. Auf einem rund zehn Kilometer langen Rundkurs, der durch ein charakteristisches Diagonalsymbol markiert ist, können Besucher die Spuren jahrhundertelanger Arbeit unter Tage entdecken. Der ideale Ausgangspunkt für diese Zeitreise ist das beeindruckende technische Denkmal am Siebenschlehener Pochwerk und der Silberschmelzhütte St. Georgen. Der Weg kann auch in Abschnitten bewandert werden.

Während man den gelben Informationstafeln folgt, entfaltet sich die bewegte Geschichte des Reviers, das vor allem durch den Fund von Silber im 15. Jahrhundert und später durch den weltweit bedeutenden Kobaltbergbau zu großem Reichtum gelangte. Architekturfreunde kommen an den zahlreichen gut erhaltenen Huthäusern, Schachtkauen und dem markanten Pulverturm der Fundgrube Gesellschaft voll auf ihre Kosten. Wer die Welt der Bergleute hautnah erleben möchte, findet in der Fundgrube Weißer Hirsch sogar ein Besucherbergwerk für eine Einfahrt in die Tiefe.

Ein besonderes Highlight entlang der Strecke ist der idyllische Filzteich. Als zweitälteste Talsperre Sachsens diente er einst als lebenswichtiger Wasserspeicher für den Antrieb der bergmännischen Maschinen und ist heute ein beliebtes Ziel für Naturfreunde. Auch kulturhistorische Schätze wie das St. Anna Denkmal säumen den Weg und erinnern an die tiefe Verwurzelung des Bergbaus im Glauben der Region. Die Wanderung endet schließlich wieder am Pochwerk und bietet eine perfekte Verbindung aus herrlicher Natur und dem beeindruckenden Erbe der sächsischen Montanhistorie.
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