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Burg Rauenstein
Aktuell vom 28.10.2018
Der Eintritt ist kostenlos.Privatbesitz, kein Zutritt möglich oder eingeschränkt.Dieses Ziel ist auch im Lockdown erreichbar.
Vermutlich schon um 1200 wurde die Burg Rauenstein (Ruwenstein) gegründet - erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1323. Sie liegt auf einer Höhenlage von ca. 420 Metern im Flöhatal. Errichtet wurde sie einst zum Schutz der hier vorbeiführenden Handelsstraße.

Zu Beginn besaßen die Herren von Schellenberg die Anlage. Später gehörte das Schloss den Herren von Riesenburg, dem Markgraf Wilhelm I. von Meißen, den Herren von Waldenburg, Hans von Güntherode, Kurfürst August, Christoph von Römer und vielen anderen. Nach 1949 bis 1998 wurde ein Kindererholungsheim eingerichtet. Heute befindet sich das Schloss in privater Hand der Familie von Herder, welche die letzten Besitzer der Burg waren. Von Lengefeld kommend führt eine Straße bis heran, per sehr engem ca. 40 Meter langem Tunnel unter den Gemäuern hindurch und ins Flöhatal. Dort lässt es sich außerdem angenehm wandern. Wer dann noch Lust auf mehr Natur verspürt, kann von da aus den Berg auf einer sich in Serpentinen windenden Straße hinauf bis fast nach Reifland fahren und dort zur

Öffnungszeiten

Privatbesitz. Nicht öffentlich zugänglich.

Anschrift

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Bewertungen

  14.10.2020 - Martina Köpke
Auch ich war als kleines Mädchen so um 1971 zu einer Kur wegen Unterernährung im Schloss Rauenstein. Komisch, an das graue Männchen kann ich mich nicht mehr erinnern. Wir haben in einem großen Saal geschlafen. Die Betten standen in 2 Reihen gegenüber und am Ende des Raumes war ein Himmelbett. Ich musste leider direkt an der Tür schlafen. Bin dort auch als Schlafwandler unterwegs gewesen, vielleicht bin ich auch auf dem Klo eingeschlafen, weil ich Angst vor dem Rückweg über den Flur hatte. All diese alten Gemälde mit Jagdszenen. Ich fand es dort einfach gruselig, die Erzieher waren total streng, ich hatte 4 Wochen nur Heimweh und habe in der Zeit 8 kg abgenommen. Mein einziger Trost saß im Heizungskeller. Dort brachte ich der Katze heimlich meine Wurst vorbei. Und wenn wir Abends Sandmännchen schauen durften, dann war ich für einen Moment zu Hause. Es ist dennoch interessant, dass sich so viele Kinder dort wohl gefühlt haben. Ich würde auch gern noch einmal dahin fahren. Habe noch ziemlich viele Bilder im Kopf.
  11.07.2020 - Kathrin Heiderich
Ich war auch in dem Kurheim,glaube es war 1977. Es war eine sehr schöne Zeit trotz Heimweh.An das Männlein kann ich mich sehr gut daran erinnern,den kann man nicht vergessen. Es ist schade ,das man die Burg sich nicht mehr angucken kann.Wünsche der Burgfamilie schöne und unvergessene Zeit.Ich kann verstehen wenn er keinen mehr reinlässt.Man sollte die Privatsphäre akzeptieren.
  02.02.2020 - krystyn.jozwik@gmail.com
Grüße an alle, Sie haben in einem Märchenschloss gewohnt, eine Bitte um Information über die Gruner, was ihr Schicksal ist, wo sie nach ihren Kindern suchen sollen.
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