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Aktuell vom 27.01.2020
Privatbesitz, kein Zutritt möglich oder eingeschränkt.
Inmitten des Erholungsgebietes Tharandter Wald liegt das Jagdschloss Grillenburg. Unter dem Kurfürsten Friedrich August von Sachsen entstand Mitte des 16. Jahrhunderts die leidenschaft für das kurfürstliche Jagen. Daraufhin errichtete man eine kurfürstliche Jagdanlage aus "Fürstenhaus", "Jägerei" und "Schösserei" sowie Stallungen für die Pferde.

Das Fürstenhaus wurde 1554 fertig gestellt. Heute ist nur noch die Schösserei erhalten geblieben, die auf das Jahre 1855 zurückgeht. 1936 baute man das Jagdschloss in den Sächsischen Jägerhof um. Als "Jagdschloss" wurde das Gebäude 1953 ein Teil der Technischen Universität Dresden, später beherrbergte es das Forst- und Jagdmuseum und heute sollen Räume der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt entstehen.

Etwas höher gelegen hinter dem Hauptgebäude wurde Ende der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts über einem romanischen Gewölbe ein Gästehaus errichtet - das Neue Jägerhaus. Ausgestattet war selbiges mit Kegelbahn, Bunker, Garagen und Hundezwinger. Bei den Einheimischen trägt dieses Haus oft den Namen Mutschmannvilla, da der sächsische Reichsstatthalter, Ministerpräsidente und Landesjägermeister Martin Mutschmann dieses Gebäude von 1939 bis 1945 nutzte. In einem Raum befand sich bis Anfang 2009 die wohl größte Intarsienwand Europas nach Entwürfen des Künstlers Max Wendl. Leider wurden selbige gestohlen, da das Haus schon seit Jahren ungenutzt abseits der ausgetretenen Pfade gelegen ist. Seit 2019 gibt es Pläne, das alte Schloss von der TU Dresden als Tagungsort auszubauen. Es soll auch Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie geben. Ziel ist, im Jahr 2024 alles fertig zu haben.

Umgeben wird die Anlage von Teichen. Auf einem kann man Gondeln, der andere wird zum Baden genutzt.

Öffnungszeiten

von innen kann das Schloss zur Zeit nicht besichtigt werden.

Anschrift

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Bewertungen

  13.03.2011 - manfred müller
großer mist
  03.02.2010 - Andre Kaiser
Obige Meinungen gehören nicht zu Grillenburg!
Empfehlenswert sind hier Kremser- Postkutschen- und Postschlittenfahrten rund um die Anlage bzw. das Postkutschentreffen sowie Veranstaltungen von Historiengruppen auf der Schlosswiese (www.poststrassen-erleben.de). Wünschenswert ist die baldioge Resdtaurierung der baulichen und der Parkanlagen.

Kommentar: Die "obigen Meinungen" waren fasch zugeordnet worden, jetzt dürfte es wieder stimmen.
  19.07.2013 - Trude Lange
Einzig hungrige Kerpfen schwimmen bettelnd ihre Runden. Wem das als Ausflugsziel reicht, ist dort gut aufgehoben. Wer ein geöffnetes Holzmuseum vorzufinden hofft, sollte sich nach etwas anderem umsehen. Das gibt es schon lange nicht mehr: alle Gelder sind offensichtlich aufgebraucht. Nur der PKW - platz un eine Info- Tafel zeugen von verschwundener Pracht.
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