Schloss Augustusburg
Aktuell vom 10.05.2013
Nebel über dem Zschopautal

Nebel über dem Zschopautal

... in der Stadt Augustusburg findet sich das gleichnamige Schloss. Seine Lage hoch oben auf einem schon längst erloschenen Vulkan gewährt einen weiten Blick über die Landschaft. (Bild ganz unten) Museen, Gastronomie, Brunnenhaus oder Falkner haben für jeden etwas zu bieten. Früher stand auf diesem Berg die Burg Schellenberg (erste urkundliche Erwähnung 1206) welche sich im Besitz derer von Schellenberg befand. Nachdem dieser im 14. Jahrhundert geächtet wurde, gelangte sein Besitz an den Markgrafen von Meißen, welcher die Burg an den Ritter Friedrich von Honsberg weitergab.

Später wurde sie dann durch Brand und Blitz teilweise zerstört. Der Baubeginn der Augustusburg fand schließlich 1568 statt und schon vier Jahre später konnte die Schlosskirche eingeweiht werden. Als Bauherr beauftragt wurde vom Kurfürst August - daher der Name des Schlosses - übrigens Hieronymus Lotter, welcher auch andere bekannte Bauwerke Sachsen plante wie beispielsweise das alte Rathaus zu Leipzig. Wegen der teuren und lang andauernden Errichtung des Schlosses und gelegentlichen Eigenmächtigkeiten büßte er jedoch die Gunst des August ein. Interessant ist auch die Legende zur Schlosslinde: Sie soll verkehrt herum eingepflanzt worden sein, also mit den Wurzeln nach oben. Ein Verurteilter wollte wohl damit seine Unschuld beweisen. Ebenfalls beeindruckend ist der Brunnen von seiner Tiefe mit stolzen 130,6 Metern.
 
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